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UBI BENE – IBI PATRIA.... „Wo es einem gut geht, da ist das Vaterland.“, sagten die Römer und meinten es durchaus ernst. Zumindest an der Mosel, wohin sie nicht nur kamen, sondern wo sie auch blieben. Denn die ersten fünf Jahrhunderte nach Christi Geburt beherrschten die Römer das Land an der Mosel und prägten dauerhaft Sitten, Rechtsnormen und Wirtschaft. So wurde das heutige Trier Hauptstadt des Weströmischen Reiches und Residenz des Kaisers. Sie ist wie keine andere deutsche Stadt von der römischen Kultur geprägt. Und wenn heute die Trierer mit etwas Selbstironie ihre Stadt als „erste Weltstadt Deutschlands“ bezeichnen, so ist das für die Epoche des „römischen Trier“ durchaus berechtigt. Zu Recht sind die meisten prachtvollen Bauten heute Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes.


Römische Baudenkmäler

Trier


Kontakt:

Tourist-Information Trier Stadt und Land e.V.,

An der Porta Nigra

54290 Trier


Tel.: 0651-97808-0

Fax: 0651-97808-88

info@trier-info.de


Internet:

www.trier-info.de

www.welterbe-trier.de


Einwohner:

ca. 107.000


nächstgelegene Autobahnabfahrt:

A 602 endet/beginnt in Trier


Anreise:

Per Auto

A 1 aus Richtung Saarbrücken (ca. 1:00 h Fahrzeit)

A 1 aus Richtung Kaiserslautern (ca. 1:15 h Fahrzeit)

A 1/A 48 aus Richtung Koblenz (ca. 1:15 h Fahrzeit)

A 1/A 48 aus Richtung Köln (ca. 2:00 h Fahrzeit)

A 64 aus Richtung Luxemburg (ca. 0:30 h Fahrzeit)






Per Flugzeug

Luxemburg und Frankfurt-Hahn, dann Saarbrücken, Frankfurt international und Köln-Bonn


Flugplatz Föhren

für Privatmaschinen und Geschäftsflugverkehr.


Allgemeine Verkehrssituation:

Trier hat keine Umweltzone, sehr gutes Parkleitsystem, große Fußgängerzone in der Innenstadt, Parkhäuser am Rand der Fußgängerzone


Nächstgelegene Großstädte:

Luxemburg-Stadt --> 57 km

Saarbrücken --> 96 km

Metz --> 109 km

Koblenz --> 128 km


Sehenswürdigkeiten:

- Porta Nigra

- Dom St. Peter

- Liebfrauenkirche

- Konstantin Basilika

- Kaiserthermen

- Amphitheater

- Römerbrücke

- Barbarathermen



Die römische Palastaula (Basilika) und heutige evangelische Kirche wurde in der Zeit um 305 und 311 n. Chr. errichtet und diente Kaiser Konstantin als Versammlungs- und Repräsentationsbau. Mit 67 m Länge, 27 m Breite und 33 m Höhe handelt es sich dabei um den weltweit größten Einzelraum, der aus der Antike erhalten blieb.


Einen weiteren Höhepunkt bilden die Kaiserthermen aus dem 4. Jahrhundert. Dieser prachtvolle Badepalast gehörte zu den größten Thermen des römischen Reiches. Noch heute sind die unterschiedlichen Badesäle und ein Großteil des unterirdischen Bedienungssystems zu besichtigen. Von den Barbarathermen aus dem 2. Jahrhundert sind dagegen nur noch die Grundmauern und die Kellerräume zu sehen. Diese lassen jedoch auf eine aufwendige Architektur schließen.


Der wahrhaft gigantische Bauwille, mit dem die Römer das Bild dieser Stadt gegen Ende des 2. Jahrhunderts geprägt haben, zeigt sich beim Anblick der Porta Nigra, dem kolossalen Schwarzen Tor und heutigen Wahrzeichen der Stadt. Dieser Wehr- und zugleich Repräsentationsbau, 30 m hoch, 36 m breit, 22 m tief, mit zwei 7 m hohen und 4,5 m breiten Doppeltorbögen und 144 Rundbogenfenstern in den oberen Geschossen zählt zu den am besten erhaltenen Stadttoren der antiken Welt.


Auch der heutige Dom besteht zu großen Teilen noch aus römischem Mauerwerk, den Resten eines Vorgängerbaus, der zu Zeiten Kaiser Konstantins im 4. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.




Bei dem einzig nicht-römischen Bau, der zu den UNESCO Weltkulturgütern in Trier zählt, handelt es sich um die Liebfrauenkirche. Sie wurde im 13. Jhd. erbaut und gilt damit als früheste gotische Kirche.


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Tourist-Information Trier Stadt und Land e.V.,

Foto: Hoffmann

40 Drosselgasse 42 Deutsche Alpenstrasse 40 Drosselgasse 42 Deutsche Alpenstrasse


Tipp der Redaktion

Reiseführer Foto anklicken und sofort downloaden!

Wenn Ihnen unser Tipp nicht zusagt, können Sie hier alle Reiseführer über Trier sehen:






Porta Nigra - UNESCO Welterbe

Benediktinerabtei St. Matthias

Trierer Weihnachtsmarkt - Domfreihof

Palais Walderdorff - Domfreihof

Palais Walderdorff - Domfreihof

Konstantinbasilika - UNESCO Welterbe

Von der im 2. Jh. erbauten Römerbrücke stammen fünf der sieben verbliebenen Pfeiler noch aus römischer Zeit. Heute noch wird sie als wichtige Verbindungstrecke zu den westlichen Stadtteilen Triers genutzt. Diese Brücke führt sie auch zu dem Stadtteil Trier-Igel, wo sich die Igeler Säule befindet. Sie stellt ein Grabmonument einer Tuchhändlerfamilie der Secundinier um 250 n. Chr. dar. Mit einer Höhe von 23 m handelt es sich um das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen.


Amphitheater

Amphitheater

Liebfrauenkirche - UNESCO Welterbe

Zurlaubener Ufer

Kurfürstliches Palais

Römerbrücke - UNESCO Welterbe

Steipe - Hauptmarkt

Etwas außerhalb des Stadtkerns befindet sich das Amphitheater, welches um 100 n. Chr. erbaut wurde. Das 75 m lange und 50 m breite Oval wurde von 3 Rängen für etwa 20.000 Zuschauer konzipiert. Bis zum 4. Jahrhundert n.Chr. fanden hier die blutigen Gladiatorenkämpfe statt. Eine Führung mit dem Gladiator Valerius gewährt den heutigen Besuchern einen Einblick in das damalige Leben.