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Wasserburg, Jagdschloss und Liebesnest

Im 14. Jahrhundert wird erstmals eine ritterliche Wasserburg in Schwetzingen erwähnt. Sie bestand aus einer kleinen ummauerten Anlage mit Bergfried auf einer Insel des Leimbachs. Kurfürst Ludwig V. baute 200 Jahre später die Festung zu einem Jagdschloss um, in dem prächtige Jagdgesellschaften stattfanden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss jedoch stark zerstört. Kurfürst Carl Ludwig ließ es ab 1655 für seine Geliebte und zweite Gemahlin Luise von Degenfeld wieder aufbauen und prächtig einrichten.



Ab 1749 setzten sie das Großprojekt um und schufen, unterstützt von prominentesten Künstlern, ein Gesamtkunstwerk von außergewöhnlicher Schönheit und Vielfalt. Der zentrale Gartenbereich mit Zirkelbauten, Laubengängen und kreisrundem Parterre ist nach klaren mathematischen Mustern in vollkommener Symmetrie und Regelmäßigkeit gestaltet.


Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde der Barockgarten um landschaftliche Partien ergänzt – das sogenannte „ Arborium -Theodoricum“ ist eine der frühesten in Deutschland verwirklichten Landschaftsgartenpartien nach englischem Vorbild.


Der Schlossgarten von Schwetzingen ist ein Kulturdenkmal von europäischem Rang: Weit über 100 Skulpturen prägen seine  wundervolle, stets überraschende Ausstattung. Malerische Bauwerke entführen die Besucher in ferne und fremde Welten.


Der „ Apollotempel“ zeigt den griechischen Gott des Lichts und der Künste in einem frei stehenden Rundtempel beim Spiel der Lyra. Sehenswert ist auch das Badehaus, ein kleines Lusthaus mit eigenem Garten, das nach Art einer italienischen Villa gebaut wurde.


Im „Türkischen Garten“ des Parks schließlich findet sich die Moschee von Nicolas de Pigage - der größte Bau dieser Art in einem deutschen Park. Das Gebäude des späten Barock mit zahlreichen orientalischen Elementen besaß jedoch eine rein dekorative, keine religiöse Funktion.

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Schloß Mittelbau

68723 Schwetzingen

06202 128 828


info@schloss-schwetzingen.de

www.schloss-schwetzingen.de


Öffnungszeiten

Schlossgarten

Sommerzeit

mo – so 9.00 – 20.00 Uhr


Winterzeit

mo – so 9.00 – 17.00 Uhr

Letzter Einlass 30 Minuten vor Ende der jeweiligen Öffnungszeit


24. und 31. Dez. 9.00 – 13.00 Uhr,

25.Dez. geschlossen


Führungen

Schloss

Das Schloss ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen.


Das Schloss ist aufgrund von Renovierungsarbeiten ab September 2014 bis Frührjahr 2016 geschlossen


24., 25., 31. Dez. geschlossen


Sommerzeit

mo – fr stündlich 11.00 – 16.00 Uhr

sa, so und feiertage stündlich 11.00 – 17.00 Uhr


Winterzeit

fr 14.00 Uhr,

sa, so und feiertage 11.00, 13.30 und 15.00 Uhr



       


Eintritt


Mitteleuropäische Sommerzeit

Schloss und Garten

· Erwachsene 9,00 €

· Ermäßigte 4,50 €

· Familien 22,50 €

Gruppen ab 20 Personen  pro Person 8, 10 €


Schlossgarten inkl. Gartenführung

· Erwachsene 5,00 €

· Ermäßigte 2,50 €

· Familien 12,50 €

Gruppen ab 20 Personen pro Person 4,50 €


Mitteleuropäische Winterzeit


Schloss und Garten

· Erwachsene 7,00 €

· Ermäßigte 3,50 €

· Familien 17,50 €

Gruppen ab 20 Personen pro Person 6, 30 €


Schlossgarten inkl Gartenführung

· Erwachsene 3,00 €

· Ermäßigte 1,50 €

· Familien 7,50 €

Gruppen ab 20 Personen pro Person 2,70 €


Jahreskarte

· Erwachsene 22,00 €

· Ermäßigte 11,00 €


Service-Center

Telefon +49 (0)62 21.65 888  -  0

Telefax +49 (0)62 21 65 888  -  18

service@schloss-schwetzingen.com


Zu berücksichtigende Besuchszeit: 4 Std.

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Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen der Schönheit und Harmonie seines Schlossgartens weit über  die Landesgrenzen hinaus berühmt. Seine Vielfalt kann noch heute im Originalzustand bewundert werden.


Seine heutige Form erhielt das Schloss durch den Kurfürsten Johann Wilhelm,  der  es  ab  dem Jahre  1697  umbauen  und  durch  zwei  Flügelbauten wesentlich vergrößern ließ.


Unter Kurfürst Carl -Theodor erlebte Schloss Schwetzingen die Zeit seiner größten Blüte. Er betraute bedeutende Gartenarchitekten der Zeit mit der Gestaltung der Anlage – darunter Nicolas de Pigage und später Friedrich Ludwig von Sckell.

Bilder zeigen Schlossgarten. Dieser ist ganzjährig geöffnet. Schlossmuseum ist aufgrund von Renovierungsarbeiten ab Sept..2014  bis Frühjahr 2016geschlossen.


Die Räume des Schlosses sind mit Möbeln des 18. und frühen  19. Jahrhunderts eingerichtet. Ein Glanzlicht des Schlosses stellt das kurfürstliche Hoftheater im nördlichen Zirkelbau dar.

Das so genannte „Rokoko-Theater“wird auch heute noch für Aufführungen genutzt. Es ist das erste in Europa gebaute Rangtheater.

Alle Fotos oben:

© Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


71 Gedächtniskirche 73 Teutoburger Wald 71 Gedächtniskirche 73 Teutoburger Wald


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Foto: Edith Seckler / 100stopps.de

Foto: Edith Seckler / 100stopps.de

Fotos: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


Fotos links und oben:

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

unten rechts: Edith Seckler / 100stopps.de


Fotos: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


Alle Bilder oben: Edith Seckler / 100stopps.de

Foto: Edith Seckler / 100stopps.de