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Schloss Linderhof, die "Königliche Villa" externer Link Ludwigs II., geht zurück auf ein Jagdhaus seines Vaters Maximilian II., das sogenannte Königshäuschen. Es wurde zwischen 1870 und 1872 durch Georg Dollmann mit einem U-förmigen Gebäudekomplex erweitert, in dessen Mittelpunkt das externer Link Paradeschlafzimmer lag. Der Neubau war wie das Königshäuschen ein hölzerner Ständerbau.


Erst 1874 wurde die Außenfassade mit einem Steinbau ummantelt, das alte Jagdhaus wurde abgetragen und im Schlosspark wieder aufgebaut. Anschließend ergänzte man das Schloss durch den Spiegelsaal und das Treppenhaus und stattete es im Stil des "Zweiten Rokoko" aus.

Schloss Linderhof


Kontakt:

Zuständige Verwaltung

Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof

Linderhof 12

82488 Ettal


Telefon (0 88 22) 92 03-0


für Anfragen:

Telefon (0 88 22) 92 03-49

Fax (0 88 22) 92 03-11

sgvlinderhof@bsv.bayern.de


www.linderhof.de


Öffnungszeiten:

April-15. Oktober: 9-18 Uhr

16. Oktober-März: 10-16 Uhr

täglich geöffnet


Geschlossen am:

1.1., Faschingsdienstag, 24.12., 25.12., 31.12.


Wasserspiele

von Mitte April bis Mitte Oktober täglich von 9-18 Uhr; Fontäne zu jeder halben Stunde


Führungen

Es finden laufend Führungen in Deutsch und Englisch mit maximal 40 Personen statt

(Dauer ca. 25 Min.)



Eintrittspreise 2014

Schloss und Parkbauten

8,50 Euro regulär

7,50 Euro ermäßigt


Im Winter ist nur das Schloss (ohne Parkbauten) zu besichtigen.

7,50 Euro regulär

6,50 Euro ermäßigt


Kombiticket "Königsschlösser"

Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee: 24,- Euro


Anfahrt mit dem Auto / Bus

Fahren Sie über die Bundesautobahn A95 und die Bundesstraße B2 nach Oberau. Dort folgen Sie der Beschilderung zur B23/Ettaler Straße Richtung Ettal. Nach Ettal biegen Sie links ab auf die Staatsstraße ST2060. In Linderhof biegen Sie rechts ab zum Schloss.


550 Parkplätze und 20 Busstellplätze sind vorhanden (gebührenpflichtig).


Nächstgelegener Bahnhof:

Ettal, Schloss Linderhof


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Von Oberammergau gelangen Sie mit dem Bus 9622 weiter nach Linderhof.


Busfahrpläne finden Sie unter www.rvo-bus.de.

Bereits 1870 wurde unter der Leitung von Hofbaudirektor Georg Dollmann ein einachsiger Flügel angebaut (Bauphase 2). Noch während der Fertigstellung dieses Anbaus folgte die entscheidende Neufassung der Bauidee. Vom Frühjahr 1871 an wurde eine symmetrische Ergänzung des ersten Anbaus und die Verbindung der  zwei Flügelbauten durch ein Schlafzimmer geplant und ausgeführt (Bauphase 3). Eine hölzerne Treppe an der Westseite erlaubte  ein Betreten der um einen offenen Innenhof gelegenen, U-förmigen Anlage unabhängig vom Königshäuschen. Das alte Königs-häuschen war damit überflüssig; dass es zunächst beibehalten wurde, zeigt den emotionalen Bezug des Königs zu diesem Gebäude.

Die so entstandene Anlage bildet den erhaltenen Kern des Schlosses. Sie bestand im Obergeschoss aus einem hölzernen, mit Brettern verschalten Ständerbau über einem gemauerten Sockelgeschoss und wurde wegen der vorhandenen Holzkonstruktionen auch als "Almhüttenbau" bezeichnet. Das schlichte Äußere ließ nichts ahnen vom Prunk der Innenräume.

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Die Bautätigkeit des 1864 zum König gekrönten Ludwig II. begann 1867/68 zunächst mit der Gestaltung seiner Gemächer in der Münchner Residenz und der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein. Bereits 1868 entwickelte Ludwig II. die ersten interner Link Bauprojekte für Linderhof. Doch weder das geplante Projekt eines Versailles nachempfundenen Schlosses in der Talebene noch die Pläne zur Errichtung eines großen byzantinischen Palastes kamen zur Ausführung.


Kern der Bautätigkeiten wurde vielmehr das ehemalige Försterhäuschen seines Vaters Maximilian II., das sich damals am heutigen Schlossvorplatz befand und das der König bereits als Kronprinz bei Jagdausflügen mit seinem Vater nutzte. Das daraus in langer Bau- und Umbauzeit entstandene Schloss Linderhof ist der einzige größere Schlossbau, den König Ludwig II. vollendet erlebte.



Die Verwandlung vom "Almhüttenbau" zur "Königlichen Villa" hatte entscheidende Konsequenzen für die ganze Umgebung des Schlosses. 1874 lag die fertige Planung der interner Link Parkanlage durch Hofgartendirektor Carl Joseph von Effner vor.

1885/86 erfolgte eine letzte Umbauphase des Schlosses. Das Schlafzimmer als zentraler Raum wurde verbreitert und nach Norden verlängert (Bauphase 6). Dies erforderte einen erheblichen Umbau des Schlosses und eine neue Mittelpartie der Nordfassade einschließlich einer neuen Bedachung für diesen Bereich. Der nun 30 x 27 Meter messende Schlossbau kam 1886 durch den Tod König Ludwigs II. zum Abschluss. Die Fertigstellung des neuen Schlafzimmers erlebte er nicht mehr.


Vorstellung Schloss Linderhof 39 Schloss Linderhof

Begrüßung auf Schloss Linderhof

Angela Finley gibt einen kurzen Überblick, was Sie auf Schloss Linderhof erwartet.

Rundgang auf Schloss Linderhof

Angela Finley führt Sie durch die div. Säale und Zimmer auf Schloss Linderhof.

Alle Fotos auf dieser Seite:

Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

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Die schrittweise entstandene Situation erforderte jedoch eine durchgängige architektonische Lösung. Im Februar 1873 genehmigte König Ludwig II. eine Planung, die die Gestaltung des Schlosses end-gültig festlegte. Zunächst wurde das Holzständerwerk mit festem Mauerwerk ummantelt und eine neue kreuzförmig gegliederte Verdachung erstellt (Bauphase 4). Dieser Gebäudeteil bildete gestal-terisch den Kern des neuen Schlosses, besaß aber noch kein innen liegendes Treppenhaus.