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Alle Fotos auf dieser Seite: © SPSG

Durch die Stadterweiterung haben Schloss und Garten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre reizvolle Lage verloren. Die Bahnlinie Berlin - Hamburg und eine geplante Straßenführung bedingten Grenzverschiebungen im nördlichen Bereich des Gartens.


Um 1900 erfolgte in der unmittelbaren Umgebung des Schlosses eine Geometrisierung der Flächen.


Im Zweiten Weltkrieg erfuhren Schloss und Garten große Schäden. Beim Wiederaufbau entschied man sich für die Rekonstruktion des Broderieparterres. Die Broderien wurden nach Musterbüchern angelegt. Der nördliche Bereich, der als Kleingartenanlage und Trümmerberg genutzt war, wurde in den 50er Jahren des 20. Jh. in die Parkgestaltung einbezogen.


Im Frühjahr 2001 wurde das in den fünfziger Jahren rekonstruierte Parterre restauriert.





Schloss Charlottenburg

Spandauer Damm 10-22

14059 Berlin


Kontakt:

SPSG | Besucherinformation

info@spsg.de

Tel.: 0331.96 94-200


Rudolf Scharmann

Schlossbereichsleiter

Schloss Charlottenburg - Altes Schloss


schloss-charlottenburg@spsg.de

Tel.: 030.3 20 91-0 (Zentrale)


Internet:

http://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-charlottenburg-altes-schloss/


Öffnungszeiten:

April bis Oktober

Gültig 01.04.2014 - 31.10.2014

Montag:  geschlossen

Dienstag - Sonntag:  10:00 - 18:00


Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließzeit






 



Preise

mit Führung oder Audioguide

Preis: 12.00 € ermäßigt: 8.00 €


Ticket charlottenburg+

Gültig für einen Besuch in allen 4 Häusern im Schlossgarten Charlottenburg (Schloss, Neuer Pavillon, Belvedere, Mausoleum) an einem Tag.


Preis: 15.00 € ermäßigt: 11.00 €

https://tickets.spsg.de


Ticket sanssouci+ Familie

Gültig für alle Schlösser an einem Tag inkl. feste Einlasszeit im Schloss Sanssouci (ausgenommen: Belvedere auf dem Pfingstberg, Schloss Sacrow und Jagdschloss Stern in Potsdam).


Gültig für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr).


Verkauf an allen Schlosskassen und in den Besucherzentren:Preis: 49.00 €


Fotoerlaubnis

Gültig für einen Tag in allen Schlössern.

Nur für private Nutzung. Nicht zur Veröffentlichung.

Ohne Blitz, ohne Stativ.

Preis: 3.00 €


Schloss Charlottenburg ist heute die größte und bedeutendste Hohenzollernresidenz in Berlin. Umgeben ist die prächtige Schlossanlage von einem einzigartigen Barockgarten, der in einen Landschaftspark mündet und durch vielfältige Architekturen geschmückt wird.


In ländlicher Lage wurde das Schloss Lietzenburg als Sommersitz Sophie Charlottes, Gemahlin von Kurfürst Friedrich III., von Nering 1696-1699 erbaut. Der Garten wurde unter Siméon Godeau, einem Schüler Le Nôtres, als erster deutscher Garten im französischen Stil angelegt.




Unter Friedrich Wilhelm II., der von 1786-1797 regierte, entstanden die ersten landschaftlichen Partien. Das große Broderieparterre wurde zu einem weiten Rasengrund zusammengeführt und mit Gruppen von Gehölzen bepflanzt. Wege durchschlängelten die Boskette, Kanäle wurden mit natürlicher Uferlinie geformt und im Westen des Gartens entstand ein modernes Aha, ein trockener Grenzgraben, der die Sicht in die Feldflur ermöglichte. Das von Langhans 1788 erbaute Belvedere an der Spree bildet heute noch den Hauptbezugspunkt des landschaftlich geprägten Gartens.


Ab 1801 führte Steiner die von August Eyserbeck seit 1788 vorgenommenen Veränderungen im Garten fort. 1810 ließ Friedrich Wilhelm III. der verstorbenen Königin Luise das Mausoleum nach einem Entwurf von Schinkel errichten. 1824 erfolgte der Bau des Neuen Pavillons von Schinkel und die Anlage seiner Umgebung. Unter Lenné erreichte der Schloßgarten seine Vollendung zum klassischen Landschaftsgarten.


Sophie Charlotte wählte das Erdgeschoss des Schlosses für ihre Wohnräume. Vom mittleren Ovalen Saal führten drei Sichtlinien nach Schloss Schönhausen und Oranienburg und zur Zitadelle Spandau. Unterhalb der Terrasse erstreckte sich das in acht Kompartimente geteilte, in der Sonne liegende Broderieparterre, im Osten und Westen von vierreihigen Baumalleen gefaßt, die in nördlicher Richtung ein großes Wasserbecken umschlossen. Östlich und westlich des Parterres lagen Boskette. In westlicher Richtung des Schlosses befand sich ein Blumengarten. Vasen, Skulpturen und exotische Pflanzen schmückten Parterre und Terrasse. 1701 wurde Kurfürst Friedrich III. König Friedrich I. in Preußen. 1705 endete durch den plötzlichen Tod der Königin Sophie Charlotte die gesellschaftliche, kulturelle und künstlerische Glanzzeit Lietzenburgs. Friedrich I. nannte das Schloß "Charlottenburg". Die Baumaßnahmen zur Schloßerweiterung wurden durch Eosander ab 1701 fortgesetzt. Die Schlosshofanlage wurde vollendet und die westliche Orangerie hinzugefügt.

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52 Bremer Roland 54 Burg Cochem 52 Bremer Roland 54 Burg Cochem



Berlin ist insgesamt mit 11 Highlights vertreten. Hier sind die restlichen 10:

Stopp 2: Brandenburger Tor

Stopp 58: Holocaust Gedenkstätte

Stopp 61: Jüdisches Museum Berlin

Stopp 71: Gedächtnis Kirche

Stopp 75: Berliner Zoo

Stopp 91: Sony Center

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Stopp 6: Museumsinsel

Stopp 8: Eastside Gallery

Stopp 13: Reichstag Kuppel

Stopp 35: Berliner Dom