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Museumsinsel Berlin


Kontakt:

Staatliche Museen zu Berlin –

Preußischer Kulturbesitz


Generaldirektion

Stauffenbergstraße 41

10785 Berlin


Tel.: 030 / 2660


kommunikation@smb.spk-berlin.de  


Information / Beratung / Buchung

Tel.: 030 / 266424242 (Mo - Fr 9 - 16 Uhr)

Fax: 030 / 266422290

service@smb.musem


Internet:

www.smb.spk-berlin.de


Verkehrsanbindung:

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)

S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)

Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)

Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)


Öffnungszeiten für alle Museen:

Mo geschlossen

Di 10:00 - 18:00 Uhr

Mi 10:00 - 18:00 Uhr

Do 10:00 - 20:00 Uhr

Fr 10:00 - 18:00 Uhr

Sa 10:00 - 18:00 Uhr

So 10:00 - 18:00 Uhr


Eintritt:

Bereichskarte Museumsinsel Berlin

18,00 EUR, ermäßigt 9,00


Bode - Museum

Am Kupfergraben

10117 Berlin


Museumskarte Bode-Museum

10,00 EUR, ermäßigt 5,00

Onlineshop: 9,00 EUR, ermäßigt 4,50



Altes Museum

Am Lustgarten

10178 Berlin


Museumskarte Altes Museum

10,00 EUR, ermäßigt 5,00

Onlineshop: 9,00 EUR, ermäßigt 4,50



Neues Museum

Bodestraße 1-3

10178 Berlin


Museumskarte Neues Museum

12,00 EUR, ermäßigt 6,00

Onlineshop: 11,00 EUR, ermäßigt 5,50



Alte Nationalgalerie

Bodestraße 1-3

10178 Berlin


Alte Nationalgalerie

12,00 EUR, ermäßigt 6,00

Onlineshop: 11,00 EUR, ermäßigt 5,50



Pergamonmuseum

Bodestraße 1-3

10178 Berlin


Museumskarte Pergamonmuseum

12,00 EUR, ermäßigt 6,00

Onlineshop: 11,00 EUR, ermäßigt 5,50

Dieses Haus ist die Keimzelle der öffentlichen Berliner Museen. Es entstand als erstes Ausstel-lungsgebäude auf der Museumsinsel Berlin direkt gegenüber dem Stadtschloss und neben dem Dom. Erbaut von Karl Friedrich Schinkel zwischen 1823 und 1830, ist es mit seiner breit gelagerten Vorhalle und der einladenden Freitreppe zum Lustgarten hin sowie der harmonischen Rotunde nach dem Vorbild des römischen Pantheons im Inneren eines der schönsten frühen Museumshäuser. Ursprünglich unter wesentlicher Beteiligung Wilhelm von Humboldts für die jedermann zugängliche Ausstellung der königlichen Sammlungen konzipiert, präsentiert heute die Antikensammlung hier ihre Schätze: von bemalten Vasen über den "Betenden Knaben" bis hin zu farbigen etruskischen Architekturfragmenten, die mit dem klassizistischen Bau außergewöhnlich zusammenstimmen.


Nach einer Generalsanierung durch das Architekturbüro Heinz Hilmer, Christoph Sattler und Thomas Albrecht wird nicht nur das Haus selbst in neuem Glanz erstrahlen, sondern überdies die Sammlung in anderem Gewand zu sehen sein.



Pergamonmuseum

Das Stammhaus der heute an mehreren Standorten ausgestellten Sammlung der Nationalgalerie thront auf der Museumsinsel Berlin. In dem sich hoch erhebenden, der Kunst geweihten Tempel des 19. Jahrhunderts finden sich Gemälde und Skulpturen, welche die großen Strömungen in der Kunst von der Goethezeit bis zum Realismus veranschaulichen. So vereinen sich Hülle und Inhalt auf das Schönste zu einem authentischen Ensemble.


Die Architektur der Alten Nationalgalerie geht zurück auf eine Skizze König Friedrich Wilhelms IV. und Entwürfe Friedrich August Stülers, der zuvor bereits das Neue Museum erbaut hatte. Johann Heinrich Strack, wie Stüler ein Schüler Schinkels, übernahm von 1867 bis 1876, dem Eröffnungsjahr des Hauses, die Bauleitung. In jüngster Zeit folgte die Generalsanierung durch das Büro HG Merz Berlin.



Neues Museum

Einem Wasserschloss gleich erhebt sich das neobarocke Bode-Museum an der Spitze der Museumsinsel Berlin. Wenn die Besucher die zentrale Raumflucht des Gebäudes – die majestätische Große Kuppelhalle, die Basilika und die Kleine Kuppelhalle – durchschritten haben, begegnen sie den Werken von Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst. Dabei sind den europäischen Skulpturen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert immer wieder Arbeiten der jeweiligen Epoche aus der Sammlung der Gemäldegalerie zur Seite gestellt – ein Konzept, das dem Spiritus Rector des Museums, Wilhelm von Bode, folgt. Er wollte Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk eines Zeitraumes vereint zeigen. Dafür entwarf Ernst Eberhard von Ihne das damals Kaiser Friedrich-Museum genannte Haus, das zwischen 1897 und 1904 erbaut wurde. Das Bode-Museum beherbergt heute zudem die Sammlung des Münzkabinetts.

Nach einer Grundinstandsetzung durch Heinz Tesar konnte das Bode-Museum 2006 wiedereröffnet werden.


Alte Nationalgalerie

Den zweiten großartigen Bau auf der Museumsinsel Berlin errichtete Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855. Es bildete den Beginn für die Entwicklung der Spreeinsel zu einer "Freistätte für Kunst und Wissenschaft". Nachdem es im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört worden war, stand es in den folgenden Jahrzehnten als Ruine im Herzen der Stadt, bis es nach umfänglichen und aufwendigen Umbau- und Restaurierungsarbeiten durch das Büro David Chipperfield im Jahre 2009 wiedereröffnet werden konnte. Heute gehen in dem Haus die reichen Formen und Ausstattungen des ursprünglichen Korpus im Stil des späten Klassizismus und des Historismus einen intensiven Dialog mit der strengen zeitgenössischen Formensprache ein.

Chipperfield ist es auf bisher nie gesehene Weise gelungen, Stülers denkmalgeschütztes Gebäude zu erhalten, die Spuren der Geschichte an und in ihm zu bewahren und zugleich ein modernes Museum zu schaffen.Im Neuen Museum empfängt eine der schönsten Skulpturen der Welt die Betrachter: Nofretete, die am meisten besuchte Büste des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, das hier seine kostbaren Objekte ausstellt. Zugleich zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte seine Schaustücke: von der berühmten Troja-Sammlung Heinrich Schliemanns bis zum geheimnisvollen bronzezeitlichen "Berliner Goldhut". Sie werden in einer übergreifenden Präsentation mit Kunstwerken aus der Antikensammlung kombiniert.


Altes Museum

Das Pergamonmuseum entstand als letztes der fünf großen Ausstellungshäuser auf der Museums-insel Berlin. Entworfen von Alfred Messel, wurde es zwischen 1910 und 1930 unter der Leitung Ludwig Hoffmanns erbaut. Jahr für Jahr zieht es etwa eine Million Besucher aus aller Welt an. Sie bestaunen vor allem jenes Kunstwerk, das dem Haus seinen Namen verlieh: den Pergamonaltar, den die Antikensammlung hier neben weiteren großartigen archäologischen Rekonstruktionen sowie antiker griechischer und römischer Plastik zeigt. Das Vorderasiatische Museum mit dem blau leuchtenden Ischtar-Tor und das Museum für Islamische Kunst mit der filigran verzierten Stein-fassade von Mschatta präsentieren neben diesen Meisterwerken rekonstruierter Architektur eben-falls zahlreiche jahrhundertealte Kostbarkeiten.

Zurzeit wird das Haus nach den Plänen von Oswald Mathias Ungers saniert. Dabei wird der Gedan-ke Alfred Messels, den Bau durch einen vierten Flügel zum Kupfergraben hin zu vervollständigen, aufgenommen.


Kolonnandenhof

Von Anbeginn der Planungen, die Museumsinsel als „Freistätte für Kunst und Wissenschaft“ zu errichten, zielte das architektonische Konzept darauf, auch einen Ort zum Spazieren und Verweilen zu schaffen. Heute präsentiert sich der Kolonnadenhof als öffentlicher Garten für die Besucher der Museen und Sammlungen. Am 6. Juni 2010, dem Welterbetag, wurde der neu gestaltete Kolonna-denhof der Öffentlichkeit übergeben. Die Berliner Museumsinsel gehört seit nunmehr zehn Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die ausgestellten Skulpturen im Kolonnadenhof vertreten exemplarisch die Sammlung der Nationalgalerie und verweisen zugleich auf die reichen Bestände im Inneren.

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / W. Weingart

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / M. Meisse

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / A. Kleuker

Fotos: © Visit Berlin / Scholvien

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / M. Meisse

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / B. Weingart

Foto: © Visit Berlin / Scholvien

Mit der Eröffnung des heutigen Alten Museums im Jahre 1830 begann sich die Museumsinsel Berlin unter Friedrich Wilhelm IV. zur "Freistätte für Kunst und Wissenschaft" zu entwickeln. Es folgten der Bau des Neuen Museums (1843–1855), der (Alten) Nationalgalerie (1867–1876), des Bode-Museums (1897–1904 als Kaiser Friedrich-Museum) und des Pergamonmuseums.


Bode Museum

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin

Fotos: © Visit Berlin / Koschel

Der Baubeginn der Museumsinsel Berlin steht in engem Zusammenhang mit den aufklärerischen und humanistischen Idealen des frühen 19. Jahrhunderts. Große Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler waren maßgeblich an der architektonischen Gestaltung der Spreeinsel, die zugleich den historischen Ausgangspunkt und die Stadtmitte Berlins darstellt, beteiligt. Bis heute verleihen ihre Meisterwerke klassizistischer Architektur der Museumsinsel Berlin ihr unverwechselbares Antlitz.

Die Museumsinsel Berlin im Herzen der Stadt ist der Publikumsmagnet für zahlreiche Gäste aus der ganzen Welt. Hier liegt die Wiege der heutigen Staatlichen Museen zu Berlin, die in dem unvergleichlichen Bauensemble ihre herausragenden Sammlungen zur Jahrtausende alten Geschichte der Kunst und Kultur Europas sowie der Mittelmeerregion zeigen. 1999 erklärte die UNESCO die Museumsinsel Berlin als "einzigartiges Ensemble von Museumsbauten, das die Entwicklung modernen Museums-Designs über mehr als ein Jahrhundert illustriert", zum Welterbe.


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Berlin ist insgesamt mit 11 Highlights vertreten. Hier sind die restlichen 10:

Stopp 2: Brandenburger Tor

Stopp 8: Eastside Gallery

Stopp 13: Reichstag Kuppel

Stopp 35: Berliner Dom

Stopp 53: Schloss Charlottenburg

Stopp 58: Holocaust Gedenkstätte

Stopp 61: Jüdisches Museum Berlin

Stopp 71: Gedächtnis Kirche

Stopp 75: Berliner Zoo

Stopp 91: Sony Center

Tipp der Redaktion

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Wenn Ihnen unser Tipp nicht zusagt, können Sie hier alle Reiseführer über Berlin sehen:






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Foto: © Staatliche Museen zu Berlin