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33 Hofbräuhaus 35 Berliner Dom

Wartburg


Kontakt:

Wartburg-Stiftung

Auf der Wartburg 1

99817 Eisenach


Telefon: 0 36 91/25 00

Fax: 0 36 91/20 33 42


info@wartburg.de

www.wartburg.de


Öffnungszeiten:

April bis Oktober:

   Führungen: 8:30-17:00 Uhr

   Führung in englischer Sprache: 13:30 Uhr

   Schließung des Burgtores: 20:00 Uhr


November bis März:

   Führungen: 9:00-15:30 Uhr

   Führung in englischer Sprache: 13:30 Uhr

   Schließung des Burgtores: 17:00 Uhr


Am 24.12. letzte Führung 11:00 Uhr

Am 31.12. letzte Führung 14.00 Uhr


Eintrittspreise:

Palasführung und eine selbständige Besichtigung des Museums (Dauer ca. 1h)

Erwachsene und Senioren

Schwerbehinderte

Schüler und Studenten

Familienkarte  











  



Nur Ausstellungen bzw. das Museum

Erwachsene

Schwerbehinderte

Schüler und Studenten


Anreise:

Per Auto

A4, Ausfahrt Eisenach, ca. 5 km bis Stadtmitte


Zug

Nächster ICE Bahnhof Eisenach


Parken:

Direkt unterhalb der Burg steht ein Parkplatz für Busse und PKW zur Verfügung. Die Entfernung vom Parkplatz zur Burg beträgt 500m und muss zu Fuß zurückgelegt werden. Für ältere und gehbehinderte Besucher besteht ein Bus-Pendelverkehr vom Parkplatz zur Burg. Bei maximaler Auslastung verweist eine elektronische Anzeige an der Auffahrt auf naheliegende Parkplätze.


PKW

Motorrad

Wohnmobil/Caravan

Busse


Eselsritt:

Das besondere Erlebnis für Kinder ist der traditionelle Eselritt zur Wartburg. Die Eselstation wird bei gutem Wetter in den Sommermonaten betrieben.

Auskunft: Herr Hölzer, Tel: 0 36 91/ 21 04 04

33 Hofbräuhaus 35 Berliner Dom

Die reizvoll am Tor zum Thüringer Wald gelegene Wartburgstadt Eisenach rückte nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze wieder in die Mitte Deutschlands. Mit der unmittelbaren Lage an der Autobahn A4 und an der Eisenbahnmagistrale Frankfurt/Main-Berlin, mit dem IC-Haltepunkt sowie mit einem nahe der Stadt gelegenen Verkehrslandeplatz verfügt Eisenach über eine hervorragende Verkehrsanbindung. Seit der Wende entwickelte sich die heute viertgrößte Stadt der Mittelregion Thüringens zu einem wirtschaftlichen und touristischen Zentrum im Freistaat.


Foto: Stadt Eisenach

Insbesondere die weit über die Grenzen Thüringens und Deutschlands hinaus bekannte Wartburg, die als erste Burganlage Deutschlands in die Liste des Weltnatur- und Kulturerbes aufgenommen wurde, aber auch die herrliche Umgebung der Stadt und ihre einmaligen kulturhistorischen Traditionen locken alljährlich Tausende von Besuchern nach Eisenach. Mit ihrer jahrhundertelangen spannungsreichen Geschichte erzählt die Wartburgstadt über bedeutende Persönlichkeiten, über große geistige Umbrüche und über Ereignisse, die bis heute in Geschichtsbüchern Seiten füllen.


Fotos: Edith Seckler / 100stopps.de

Im Schutze der Burg entwickelte sich die Stadt zum geistigen und politischen Mittelpunkt der Landgrafenschaft Thüringen. Die Minnesänger Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach weilten mehrmals auf der Wartburg. Der legendäre Sängerkrieg inspirierte Richard Wagner zu seiner Oper „Tannhäuser“.


In den Jahren 1211 bis 1228 lebte die Heilige Elisabeth auf der Wartburg und hinterließ hier ihre sagenumwobenen Spuren. Fast 40 Jahre später fiel die Landgrafschaft Thüringen im Ergebnis des Erbfolgekrieges zwischen der Tochter der Heiligen Elisabeth, Sophie von Brabant, und dem Markgrafen Heinrich dem Erlauchten an die Wettiner.


Fotos: Edith Seckler / 100stopps.de

Große Namen aus der Zeit der Reformation und des Bauernkrieges sind mit der Stadt verbunden. Martin Luther verbrachte hier einen Teil seiner Schulzeit und setzte mit der Übersetzung des Neuen Testaments auf der Wartburg entscheidende Zeichen für die Zukunft. Nicht zuletzt schuf er damit die Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Der Dominikanermönch Jakob Strauß aus Basel brandmarkte hier seit 1522 die sozialen Mißstände in dem „Pfaffennest und geistlichen Stapelort“ Eisenach. Schließlich wurde die Stadt unter ihrem ersten Superintendenten Justus Menius, dem „Reformator Thüringens“, endgültig evangelisch.


Fotos: Edith Seckler / 100stopps.de

Martin Luther besuchte von 1498 bis 1501 die Eisenacher Lateinschule und war Gast der Patrizierfamilie Cotta (heute findet sich in deren Haus das Lutherhaus). Als kleiner Junge zog er mit der “Kurrende”, einem Knabenchor, singend von Haus zu Haus, um etwas Geld zu verdienen.


1521 predigte Luther auf der Hin- und Rückreise vom Wormser Reichstag in der Georgenkirche.
Am 4. Mai 1521wurde er im Glasbachgrund bei Steinach (südlich von Eisenach) zum Schein gefangengenommen und blieb bis zum 1. März 1522 inkognito als “Junker Jörg” auf der Wartburg. Hier übersetzte er das Neue Testament aus dem Griechischen Fassung in nur elf Wochen in die deutsche Sprache.


Als Luther 1529 zum Marburger Religionsgespräch reiste, machte er erneut in Eisenach Station. 1540 war er schließlich drei Wochen Gast des Superintendenten Justus Menius in dessen Haus am Pfarrberg.


Fotos: Edith Seckler / 100stopps.de

Eisenach kommt unter den Luther-Städten eine bedeutende Rolle zu, nicht nur, weil der Reformator selbst von “meiner lieben Stadt” sprach, sondern vor allem, weil Luthers Übersetzung des Neuen Testaments auf der Wartburg den Weg für eine einheitliche deutsche Sprache ebnete. Bis heute gehören viele der von Luther bei der Übersetzung verwendeten Worte zum sprichwörtlichen deutschen Sprachgut.


Luthers Spuren in Eisenach sind unter anderem zu finden auf der Wartburg, im Lutherhaus und in der Georgenkirche.


Wer die Wartburg bis 2017 besuchen will, muss sich bis dahin auf Restaurierungsarbeiten einstellen. Diese Arbeiten beeinträchtigen aber nicht die diversen Räume und das Museum, welche auch weiterhin uneingeschränkt zu besichtigen sind.

Foto: Edith Seckler / 100stopps.de

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